Dramatisches Schreiben mit Gustav Ernst und Bernhard Studlar

(c) Macho/Geml

WORKSHOP: Vom Dialog zur Szene. Auf dem Weg zum Stück.

Datum:    10.08. – 13.08. 2020
Zeit:         4 Einheiten, Nachmittag

 

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Wie funktioniert ein Dialog, wie eine Szene? Wie werden sie spannend? Wie werden sie lebendig? Wie kann ich damit eine interessante Geschichte erzählen, die Schauspieler und Schauspielerinnen gern weitererzählen?

In diesem Workshop werden grundlegende dramaturgische Techniken vermittelt und ausprobiert. In einer gemeinsamen praktischen Arbeit an Szenen und Dialogen wollen wir versuchen, spannende Handlungen, tolle Figuren und kühne Situationen zu entwickeln und herauszufinden, wie Dramatik funktioniert, die uns unterhält, erschüttert, berührt und mitreißt.

Gustav Ernst, geboren 1944 in Wien. Lebt dort. Schreibt Romane, Stücke, Drehbücher (u.a. „Exit – nur keine Panik“.) Gem. mit Karin Fleischanderl Gründer und Leiter der Leondinger Akademie für Literatur und Herausgeber von „kolik. zeitschrift für literatur” und „kolik.film“.

Zuletzt erschienene Romane: „Beste Beziehungen“, 2011; „Grundlsee“, 2013; „Zur unmöglichen Aussicht“, 2015.

Preise u.a.: Förderungspreis der Frankfurter Autorenstiftung 1980; Förderungspreis des Österreich. Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1980; Förderungspreis der Stadt Wien 1982; Gebrüder Grimm Preis (für das Jugendstück MIT MIR NICHT), Berlin, 1999; Canetti-Stipendium 1999; Preis der Stadt Wien für Literatur 2013.

 

Bernhard Studlar, geboren 1972 in Wien. 1991 – 1996 Studium an der Universität Wien (Theaterwissenschaft, Philosophie, Germanistik, Publizistik). 1995 – 1998 Dramaturg und Regieassistent am Theater der Jugend in Wien. 1998 – 2002 Studium an der Hochschule der Künste im Fach Szenisches Schreiben. 2005 gründete er zusammen mit dem Regisseur Hans Escher die WIENER WORTSTAETTEN, ein interkulturelles Theaterprojekt zur Förderung des Austauschs und der Vernetzung zwischen österreichischen und internationalen Autorinnen und Autoren.

Bernhard Studlar schreibt Stücke als Einzelautor sowie im Autorenduo mit Andreas Sauter. 2001 Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes für sein Stück „Transdanubia-Dreaming“, das im Januar 2003 am Wiener Burgtheater uraufgeführt wurde. Das erste mit Andreas Sauter gemeinsam verfasste Stück „A. ist eine andere“ wird 2000 mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker ausgezeichnet und 2004 als „Hörspiel des Jahres 2004“ der Stiftung Radio Basel. „All about Mary Long“ erhält den Preis für eine „Radikalkomödie“ vom Staatstheater Kassel (UA beim Donaufestival 2004). Im Dezember 2003 Uraufführung von „Mariedl-Kantine“ am Wiener Burgtheater.

2010 – 2015 schrieb Bernhard Studlar vier Stücke in Folge für das Theater Rabenhof in Wien sowie eine Trilogie von Kinderstücken mit den Themen Raum. 2014 bearbeitete er den Roman „Nullzeit“ von Juli Zeh für das Theater Bonn, 2015 wurde sein Stück „Die Ermüdeten oder Das Etwas, das wir sind“ am Schauspiel Leipzig uraufgeführt, im März 2017 das Auftragswerk „Nacht ohne Sterne“ am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava.

In der Saison 2017/18 leitete er den Writers Room zum immersiven Theaterprojekt „Seestadt-Saga“ und schrieb für das Schauspielhaus Wien das Auftragsstück „Digitalis Trojana“.

2019 zu Gast am Theaterfestival HIN & WEG mit seinem Co-Autor Andreas Sauter und ihrem Stück „Warten auf Tränengas“ sowie mit einem Schreibworkshop.

Zur Zeit schreibt Bernhard Studlar an einem Kinderstück über das Thema „Langeweile“ mit dem Titel „Megafad – Oder der längste Nachmittag des Universums“.

Bernhard Studlar lebt als freischaffender Autor in Wien.