Mehltau, Playground

(c) Patrick Trotter

Datum:    19. August 2018
Zeit:         16:00 und 18:30 Uhr
Ort:          BRAUHAUSstadl

 

von Florian Drexler und Patrick Trotter

 

Mit: Henrietta Rauth, Julia Prock-Schauer, Kilian Klapper, Fela Rae Nossek
Regie: Florian Drexler
Dramaturgie: Patrick Trotter
Bühne/Kostüm: Sarah Sternat
Musik: Valentin Eybl, Erich Konlechner
Licht: Sabine Wiesenbauer

„Jede Bewegung. Jeder Blick. Jedes Geräusch. Jeder Gedanke. Jede Erinnerung oder Erfahrung. Alles wird aufgezeichnet. Vermessen. Verwertet. Und anschließend bewertet. Als gut oder schlecht befunden. Aber irgendwie fehlt immer etwas.“

 

Wie ist es möglich, ein richtiges Leben zu führen in einer Welt, in der einem scheinbar alle Möglichkeiten offen stehen, in der wir frei sind? Oder sind das Richtige und das Falsche Begriffe, die in einer völlig transparenten und durchgerechneten Welt keinerlei Bedeutung mehr haben? Wenn die ganze Welt immer zuschaut, wie hat das dann Einfluss auf unsere Entscheidungen? Und wer entscheidet dann wirklich? Ich oder die Anderen?

 

Anna lebt mit ihrem Freund Elias und ihrem Sohn Jan in einer Holzhütte. Sie ist mit ihrem Leben als „Verfolgerin“ unzufrieden und möchte „Spielerin“ werden. Trotz Elias‘ Warnungen – er war früher ein Spieler und kennt die Schattenseiten – lässt sich Anna von Irina in das Spieler-Leben einführen. Da sie es aber nicht schafft etwas Eigenständiges hervorzubringen, beginnt sie das ganze System zu hinterfragen. Doch ihre Verfolger verhalten sich anders als erwartet.

 

Aberwitzig: Die digitale Vermessung des Menschen.“ (Falter)

Das Spiel des jungen Teams rund um Gleichschaltung, Hoffnung, Illusion und zerplatzte Träume beeindruckt nicht nur durch seine mehrfachen Deutungsebenen. Es tut letztlich das, was jedes gute Theaterstück tut – es geht zu Herzen.“ (European Cultural News)

 

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